Liebe, Pein und Wein: Jacob Israël de Haan aus der Sicht eines Übersetzers

Jacob-Israël-de-Haan-Lesung 2026 mit Olaf Knechten

https://spui25.nl/programma/liefde-pijn-en-wijn-jacob-israel-de-haan-door-de-ogen-van-een-vertaler

Montag, 9. November 2026, 17:00 Uhr

SPUI25, Amsterdam

Im Rahmen der jährlichen Jacob-Israël-de-Haan-Lesung widmen wir uns dem eigenwilligen und umstrittenen Schriftsteller, Journalisten und Rechtswissenschaftler Jacob Israël de Haan (1881 – 1924). Diesmal wird die Lesung vom Übersetzer Olaf Knechten gehalten. Der Blick des Übersetzers wirft ein neues und faszinierendes Licht auf das Werk dieses Schriftstellers: Wie übersetzt man ein so facettenreiches Werk wie das von De Haan?

Welche Sprache sprach Jacob Israël de Haan eigentlich? Diese Frage ist schwieriger zu beantworten, als es scheint, denn selbst in seinem niederländischsprachigen Werk sprach de Haan viele Sprachen: fragmentarisch und impressionistisch in Pijpelijntjes. Die Jahre mit Sam, messerscharf und sarkastisch in seinen journalistischen Texten, fein geschliffen und berauschend in seinen Nerveuse vertellingen oder offenherzig und kristallklar wie in Quartette. Lyrisches Tagebuch einer Emigration. Was zeichnet die Sprache dieses Dichters und Juristen eigentlich aus – und wie kann man die Qualitäten und die Wirkung dieser Stilregister in eine andere Sprache übertragen?

Während dieser Jacob-Israël-de-Haan-Lesung geht Olaf Knechten, der mehrere Werke de Haans ins Deutsche übersetzt hat, auf seine Erfahrungen mit de Haans Sprache ein. Was hat ihn zu diesem Schriftsteller geführt? Warum wollte er gerade de Haan dem deutschsprachigen Publikum zugänglich machen? Und vor welchen Herausforderungen stand er bei seinem Versuch, die Dramatik und das Pathos de Haans zu übersetzen – nicht nur ins Deutsche, sondern auch in die Gegenwart?

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Autor: Olaf K.

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